Funktionsübersicht Password Depot Enterprise Server
Alle Sicherheits-, Integrations- und Administrationsfunktionen auf einen Blick – damit Sie prüfen können, ob Password Depot zu Ihrer Infrastruktur passt.
Sicherheit & Authentifizierung
Sämtliche Client-Server-Kommunikation wird mit TLS 1.3 verschlüsselt. Zertifikate werden vor der Anwendung gegen ihren privaten Schlüssel und auf Gültigkeit geprüft; abgelaufene Zertifikate werden nicht mehr ausgeliefert (Fallback auf das integrierte Standardzertifikat).
2FA über TOTP-Authenticatoren, E-Mail-Codes und FIDO2-kompatible Geräte wie USB-Token, Windows Hello und Smartphones.
Benutzername/Kennwort, Windows-Anmeldeinformationen, SSO (Single Sign-On), Entra ID / Azure AD, OIDC-Anbieter sowie WebAuthn/Passkey.
Benutzerpasswörter werden serverseitig mit Argon2id gehasht – einem speicher-harten Verfahren nach aktuellem Stand der Technik.
API-Sitzungstokens verwenden pro Anmeldung einen frischen Signaturschlüssel; Abmeldung oder Serverneustart entwertet offene Tokens sofort. Die Tokenprüfung ist fest auf HS256 gebunden.
Wiederholte Fehlanmeldungen werden zuverlässig pro IP-Adresse gedrosselt und gesperrt. Sperrereignisse fließen in das Aktivitätsprotokoll und an angebundene SIEM-Systeme.
Integrierter Assistent zum Erzeugen und Installieren von Root- und Serverzertifikaten direkt auf dem Server.
Zentrale Definition von Sicherheits- und Nutzungsvorgaben: Standardzugriffsrechte, Regeln für die Passwortgenerierung, erlaubte Eintragstypen und mehr.
Identität & Integration
Import von Benutzern und Sicherheitsgruppen aus Active Directory über mehrere Domänen einer Gesamtstruktur hinweg; Synchronisierung manuell oder automatisch nach Zeitplan. Für neu erkannte Untergruppen werden Datenbanken automatisch angelegt.
Import und Synchronisierung von Benutzern und Gruppen aus Entra ID / Azure AD. Die Anmeldung ist gehärtet: ID-Token werden vor jedem Vertrauen signatur- und audience-geprüft, unsichere Verfahren abgelehnt und Schlüsselrotationen sofort übernommen. Bei Multi-Tenant-Synchronisierung bricht ein fehlerhafter Tenant die übrigen nicht mehr ab.
Import und Synchronisierung von Benutzern und Gruppen aus Identity Providern von Drittanbietern, die OpenID Connect unterstützen.
64-Bit-Windows-Serverdienst mit gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeiten für Windows, macOS, iOS, Android, Linux sowie Browserzugriff über eine dedizierte Weboberfläche.
Administration & Betrieb

Zuweisung spezifischer Serverrollen an Administratoren, die über den Server Manager definierte Partitionen, Datenbanken oder Gruppen verwalten.
Drei dedizierte Rollen – Audit Reader, Security Officer und Backup Operator – delegieren Audit- und Sicherungsaufgaben, ohne Zugriff auf Datenbankinhalte zu gewähren (Separation of Duties).
Echtzeitspiegelung auf eine sekundäre Serverinstanz, die fortlaufend synchronisiert wird und bei Ausfällen automatisch übernehmen kann.
64-Bit-Windows-Administrationsanwendung für die lokale oder entfernte Verwaltung des Servers.
Zentraler Online-Zugriff auf Team-Datenbanken und private Tresore für Passwörter, Notizen, Dokumente, Zugriffsschlüssel und Zertifikate.
Mehrere Optionen für geplante, automatisierte Backups aller Datenbanken und Konfigurationsdateien.
Konfigurations- und Audit-Schlüssel liegen in getrennten, wiederherstellbaren Key Vaults statt an die Maschine gebunden. Über Recovery Keys lässt sich die verschlüsselte Konfiguration auf einem neuen Server neu binden – Serverumzug und Hardwarewechsel bleiben möglich.
Eskalationen bei kritisch niedrigem Speicherplatz, wiederholten Backup-Fehlern, blockierter Synchronisierung und bevorstehendem Lizenzablauf. Fehlgeschlagene Verzeichnis-Synchronisierungen werden im Audit-Trail erfasst.
Klassisches Benutzer-/Gruppenmodell mit Vererbung von Berechtigungen aus übergeordneten Gruppen für konsistente Zugriffskontrolle.
Feingranulare Berechtigungen für Datenbanken, Ordner und einzelne Einträge, einschließlich zeitlich begrenzter Zugriffe.
Gesteuertes Teilen von Einträgen zwischen Benutzern mit Genehmigung durch Supervisor (N-of-M-Quorum), Begrenzung paralleler Nutzung und automatischen Ablaufdaten.
Governance, Protokollierung & Schnittstellen
Ein kryptografisch verkettetes und signiertes Protokoll aller sicherheitsrelevanten Aktionen. Nachträgliche Änderungen werden erkennbar; die Integrität ist auf Abruf, zeitgesteuert und unabhängig per Kommandozeilen-Tool (pd_audit_verify) prüfbar. Ein eigener Audit-Bereich im Server Manager bietet Filter, Detailansicht und Export nach NDJSON/CSV – Audit-Export auch über die REST API v2.0.
REST API v2.0 zur Automatisierung administrativer Aufgaben und für direkten Serverzugriff aus eigenen Anwendungen – inklusive Audit-Export. Zugriffe bleiben zentral berechtigt, protokolliert und über gehärtete Tokens abgesichert.
Detailliertes Hauptprotokoll zur Nachverfolgung von Benutzer- und Administratoraktionen; Schreiben in das Windows-Ereignisprotokoll und/oder separate Logdateien.
Echtzeit-Weiterleitung von Audit-Trail und Serverprotokoll an Syslog-/SIEM-Server im RFC-5424-Format – über UDP, TCP (RFC 6587) oder verschlüsselt über TLS (RFC 5425), mit erzwungener Zertifikatsprüfung.
E-Mail-Benachrichtigungen an Administratoren für relevante Ereignisse: Anmeldungen, Konfigurationsänderungen, Zugriffe auf bestimmte Datenbanken oder Einträge.
Umfangreiche Reporting-Funktionen im Server Manager für alle relevanten Server-, Sicherheits- und Nutzungsdaten.
Client-Sicherheit im Windows-Client
Im Windows-Client nutzen neue lokale Datenbanken standardmäßig AES-GCM (authentifizierte Verschlüsselung über Windows CNG). Der klassische AES-CBC-Modus bleibt verfügbar; bestehende Datenbanken öffnen unverändert.
Passwort- und Passphrasen-Generatoren beziehen jedes Zeichen und Wort aus einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle über Windows CNG.
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