Funktionsübersicht Password Depot Enterprise Server

Alle Sicherheits-, Integrations- und Administrationsfunktionen auf einen Blick – damit Sie prüfen können, ob Password Depot zu Ihrer Infrastruktur passt.

Made in Germany ISO 27001 zertifiziert DSGVO-konform

Sicherheit & Authentifizierung

Sichere Verbindungen (TLS 1.3)

Sämtliche Client-Server-Kommunikation wird mit TLS 1.3 verschlüsselt. Zertifikate werden vor der Anwendung gegen ihren privaten Schlüssel und auf Gültigkeit geprüft; abgelaufene Zertifikate werden nicht mehr ausgeliefert (Fallback auf das integrierte Standardzertifikat).

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

2FA über TOTP-Authenticatoren, E-Mail-Codes und FIDO2-kompatible Geräte wie USB-Token, Windows Hello und Smartphones.

Flexible Authentifizierung

Benutzername/Kennwort, Windows-Anmeldeinformationen, SSO (Single Sign-On), Entra ID / Azure AD, OIDC-Anbieter sowie WebAuthn/Passkey.

Passwort-Hashing mit Argon2id

Benutzerpasswörter werden serverseitig mit Argon2id gehasht – einem speicher-harten Verfahren nach aktuellem Stand der Technik.

Gehärtete REST-API-Token

API-Sitzungstokens verwenden pro Anmeldung einen frischen Signaturschlüssel; Abmeldung oder Serverneustart entwertet offene Tokens sofort. Die Tokenprüfung ist fest auf HS256 gebunden.

Brute-Force-Schutz pro IP

Wiederholte Fehlanmeldungen werden zuverlässig pro IP-Adresse gedrosselt und gesperrt. Sperrereignisse fließen in das Aktivitätsprotokoll und an angebundene SIEM-Systeme.

Zertifikats-Assistent

Integrierter Assistent zum Erzeugen und Installieren von Root- und Serverzertifikaten direkt auf dem Server.

Serverrichtlinien

Zentrale Definition von Sicherheits- und Nutzungsvorgaben: Standardzugriffsrechte, Regeln für die Passwortgenerierung, erlaubte Eintragstypen und mehr.

Identität & Integration

Active-Directory-Integration

Import von Benutzern und Sicherheitsgruppen aus Active Directory über mehrere Domänen einer Gesamtstruktur hinweg; Synchronisierung manuell oder automatisch nach Zeitplan. Für neu erkannte Untergruppen werden Datenbanken automatisch angelegt.

Entra ID / Azure AD-Integration

Import und Synchronisierung von Benutzern und Gruppen aus Entra ID / Azure AD. Die Anmeldung ist gehärtet: ID-Token werden vor jedem Vertrauen signatur- und audience-geprüft, unsichere Verfahren abgelehnt und Schlüsselrotationen sofort übernommen. Bei Multi-Tenant-Synchronisierung bricht ein fehlerhafter Tenant die übrigen nicht mehr ab.

Weitere Identity Provider (OIDC)

Import und Synchronisierung von Benutzern und Gruppen aus Identity Providern von Drittanbietern, die OpenID Connect unterstützen.

Plattformübergreifender Zugriff

64-Bit-Windows-Serverdienst mit gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeiten für Windows, macOS, iOS, Android, Linux sowie Browserzugriff über eine dedizierte Weboberfläche.

Administration & Betrieb

Gruppeneigenschaften
Gruppen im Detail konfigurieren – Name, Abteilung und Typ festlegen, Mitglieder verwalten und bei Bedarf mit Active Directory synchronisieren.
Serverrollen (RBAC)

Zuweisung spezifischer Serverrollen an Administratoren, die über den Server Manager definierte Partitionen, Datenbanken oder Gruppen verwalten.

Aufgabentrennung: Audit-, Sicherheits- und Backup-Rollen

Drei dedizierte Rollen – Audit Reader, Security Officer und Backup Operator – delegieren Audit- und Sicherungsaufgaben, ohne Zugriff auf Datenbankinhalte zu gewähren (Separation of Duties).

Hohe Verfügbarkeit / Spiegelung

Echtzeitspiegelung auf eine sekundäre Serverinstanz, die fortlaufend synchronisiert wird und bei Ausfällen automatisch übernehmen kann.

Server Manager

64-Bit-Windows-Administrationsanwendung für die lokale oder entfernte Verwaltung des Servers.

Gemeinsame Datenbanken

Zentraler Online-Zugriff auf Team-Datenbanken und private Tresore für Passwörter, Notizen, Dokumente, Zugriffsschlüssel und Zertifikate.

Automatisierte Backups

Mehrere Optionen für geplante, automatisierte Backups aller Datenbanken und Konfigurationsdateien.

Wiederherstellbare Key Vaults & Recovery Keys

Konfigurations- und Audit-Schlüssel liegen in getrennten, wiederherstellbaren Key Vaults statt an die Maschine gebunden. Über Recovery Keys lässt sich die verschlüsselte Konfiguration auf einem neuen Server neu binden – Serverumzug und Hardwarewechsel bleiben möglich.

Überwachung & Eskalationen

Eskalationen bei kritisch niedrigem Speicherplatz, wiederholten Backup-Fehlern, blockierter Synchronisierung und bevorstehendem Lizenzablauf. Fehlgeschlagene Verzeichnis-Synchronisierungen werden im Audit-Trail erfasst.

Benutzer, Gruppen und Vererbung

Klassisches Benutzer-/Gruppenmodell mit Vererbung von Berechtigungen aus übergeordneten Gruppen für konsistente Zugriffskontrolle.

Granulare Zugriffsrechte & Zeitbeschränkungen

Feingranulare Berechtigungen für Datenbanken, Ordner und einzelne Einträge, einschließlich zeitlich begrenzter Zugriffe.

Geteilte Secrets & Freigabe-Workflows

Gesteuertes Teilen von Einträgen zwischen Benutzern mit Genehmigung durch Supervisor (N-of-M-Quorum), Begrenzung paralleler Nutzung und automatischen Ablaufdaten.

Governance, Protokollierung & Schnittstellen

Manipulationssicherer Audit-Trail

Ein kryptografisch verkettetes und signiertes Protokoll aller sicherheitsrelevanten Aktionen. Nachträgliche Änderungen werden erkennbar; die Integrität ist auf Abruf, zeitgesteuert und unabhängig per Kommandozeilen-Tool (pd_audit_verify) prüfbar. Ein eigener Audit-Bereich im Server Manager bietet Filter, Detailansicht und Export nach NDJSON/CSV – Audit-Export auch über die REST API v2.0.

REST API v2.0

REST API v2.0 zur Automatisierung administrativer Aufgaben und für direkten Serverzugriff aus eigenen Anwendungen – inklusive Audit-Export. Zugriffe bleiben zentral berechtigt, protokolliert und über gehärtete Tokens abgesichert.

Umfassendes Logging

Detailliertes Hauptprotokoll zur Nachverfolgung von Benutzer- und Administratoraktionen; Schreiben in das Windows-Ereignisprotokoll und/oder separate Logdateien.

SIEM-/Syslog-Weiterleitung

Echtzeit-Weiterleitung von Audit-Trail und Serverprotokoll an Syslog-/SIEM-Server im RFC-5424-Format – über UDP, TCP (RFC 6587) oder verschlüsselt über TLS (RFC 5425), mit erzwungener Zertifikatsprüfung.

Benachrichtigungen und Alerts

E-Mail-Benachrichtigungen an Administratoren für relevante Ereignisse: Anmeldungen, Konfigurationsänderungen, Zugriffe auf bestimmte Datenbanken oder Einträge.

Reporting

Umfangreiche Reporting-Funktionen im Server Manager für alle relevanten Server-, Sicherheits- und Nutzungsdaten.

Client-Sicherheit im Windows-Client

Authentifizierte Verschlüsselung (AES-GCM)

Im Windows-Client nutzen neue lokale Datenbanken standardmäßig AES-GCM (authentifizierte Verschlüsselung über Windows CNG). Der klassische AES-CBC-Modus bleibt verfügbar; bestehende Datenbanken öffnen unverändert.

Kryptografisch sichere Generatoren

Passwort- und Passphrasen-Generatoren beziehen jedes Zeichen und Wort aus einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle über Windows CNG.

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