Passwort-Server

Zentrale Passwort- und Secret-Verwaltung in Ihrer Infrastruktur

Betreiben Sie Password Depot Enterprise Server On-Premises, in Ihrer Private Cloud oder in Ihrem Azure-Tenant. Benutzer greifen über Windows, macOS, Linux, iOS, Android oder den Web-Client auf zentral verwaltete Tresore zu – geschützt durch AES-256, TLS 1.3, MFA, Rollen, Audit-Logs und serverseitige Richtlinien.

Passwortserver für Unternehmen

Daten zentral steuern

Verwalten Sie Passwörter, Anmeldedaten und Dokumente zentral. Weisen Sie Rechte bis auf Datenbank-, Ordner- und Eintragsebene zu und protokollieren Sie jede Aktion.

Volle Datenhoheit: On-Premises oder in Ihrer eigenen Cloud – ohne Abhängigkeit von Drittservern.

Die wichtigsten Highlights auf einen Blick

100 % unter Ihrer Kontrolle

Betrieb im eigenen Rechenzentrum, in einer Private Cloud oder im eigenen Azure-Tenant – ohne Hersteller-Cloud in der Vertrauenskette.

AD, Entra ID, OIDC und SSO

Integrieren Sie Active Directory, Microsoft Entra ID, OpenID Connect und Kerberos-SSO. Gruppen, Rollen und Benutzer können zentral synchronisiert und verwaltet werden.

MFA und passwortlose Anmeldung

Unterstützt TOTP, E-Mail-Einmalcodes, FIDO2/WebAuthn, Windows Hello und Passkeys – je nach Sicherheitsrichtlinie und Umgebung.

Rechte bis auf Eintragsebene

Berechtigungen greifen auf Server-, Datenbank-, Ordner- und Eintragsebene. So sehen Benutzer nur die Secrets, für die sie tatsächlich berechtigt sind.

Freigaben mit Mehr-Augen-Prinzip

Kritische Secrets können genehmigungspflichtig freigegeben werden – inklusive Supervisor-Freigabe, Ablaufzeit, Begrenzung der Nutzung und Protokollierung.

Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung

Mirror-Server, automatische Backups und Wiederherstellung von Datenbanken und Servereinstellungen unterstützen ausfallsicheren Betrieb.

REST-API v2.0 für Automatisierung

Die REST-API ermöglicht die Integration in DevOps, interne Tools und Automatisierung – mit zentraler Authentifizierung, Berechtigung und Auditierung.

Manipulationssicherer Audit-Trail

Sicherheitsrelevante Serveraktionen werden in einem kryptografisch verketteten und signierten Audit-Trail protokolliert – nachträgliche Änderungen oder Löschungen werden erkennbar. Export an SIEM-Systeme (Splunk, Microsoft Sentinel, Elastic) per Syslog über UDP, TCP oder verschlüsseltes TLS.

Architektur für kontrollierten Enterprise-Betrieb

Password Depot Enterprise Server läuft als 64-Bit-Windows-Dienst in Ihrer Infrastruktur. Clients, Web-Interface, Server Manager und REST-API greifen auf denselben zentral verwalteten Sicherheitskontext zu.

Architekturdiagramm: Clients für Windows, macOS, Linux, iOS, Android und Web verbinden sich per TLS 1.3 mit dem Password Depot Enterprise Server (On-Premises, Private Cloud oder eigener Azure-Tenant); angebunden sind Server Manager, Active Directory, Microsoft Entra ID und OIDC, SIEM per Syslog, die REST-API sowie ein Mirror-Server für Hochverfügbarkeit.

Serverbetrieb in Ihrer Infrastruktur

Der Enterprise Server wird On-Premises, in einer Private Cloud oder in Ihrem Azure-Tenant betrieben. Datenresidenz, Backup-Strategie und Netzwerkzugriff bleiben unter Ihrer Kontrolle.

Zentrale Administration

Der Password Depot Server Manager trennt die administrative Oberfläche klar vom Endanwender-Client. Administratoren verwalten Benutzer, Gruppen, Datenbanken, Freigaben, Richtlinien, Zertifikate, Logs, Reports und Mirroring.

Mehrere Zugriffswege

Benutzer arbeiten über Windows, macOS, Linux, iOS, Android oder den Web-Client. Der Web-Client nutzt dieselbe Sicherheits- und Berechtigungslogik wie die nativen Clients.

Verschlüsselte Kommunikation

Client-Server-Verbindungen werden über TLS 1.3 geschützt. Zertifikate können über den integrierten Zertifikatsassistenten verwaltet werden.

Identity-Integration für bestehende Unternehmensumgebungen

Binden Sie Password Depot in vorhandene Identitäts- und Sicherheitsstrukturen ein – von klassischem Active Directory bis zu modernen Identity-Providern.

Active Directory und LDAP

Benutzer und Gruppen können aus Active Directory übernommen und synchronisiert werden. Auch verschachtelte Gruppen und bestehende Organisationsstrukturen lassen sich abbilden.

Microsoft Entra ID

Microsoft Entra ID kann für Benutzer- und Gruppenverwaltung eingebunden werden. Änderungen an Benutzern und Gruppen lassen sich dadurch zentral in die Passwortverwaltung übernehmen.

OpenID Connect

OIDC (OpenID Connect) ermöglicht die Anbindung moderner Identity-Provider wie Entra ID, Auth0, PingIdentity oder anderer kompatibler Systeme. Die Anmeldung wird serverseitig gehärtet validiert (Signatur- und Audience-Prüfung der Tokens).

MFA und passwortloser Zugriff

FIDO2/WebAuthn, Passkeys, Windows Hello, TOTP und Einmalcodes per E-Mail unterstützen starke Authentifizierung je nach Risikoprofil.

Berechtigungen, Richtlinien und Freigaben serverseitig steuern

Password Depot Enterprise Server setzt Rechte und Sicherheitsregeln zentral durch – nicht nur in einzelnen Clients.

Screenshot des Password Depot Server Managers: Berechtigungsdialog mit feingranularen Rechten für Benutzer und Gruppen auf Datenbank-, Ordner- und Eintragsebene.
Server Manager: Berechtigungen für Benutzer und Gruppen – bis auf Ordner- und Eintragsebene

Rollenbasierte Administration

Administrationsrechte lassen sich nach Verantwortlichkeiten trennen, etwa für Server, Datenbanken, Gruppen oder bestimmte Verwaltungsbereiche. Dedizierte Rollen für Audit, Sicherheit und Backup (Audit Reader, Security Officer, Backup Operator) erlauben eine saubere Aufgabentrennung, ohne Inhaltszugriff zu gewähren.

Drei Ebenen der Berechtigung

Rechte können global, pro Datenbank sowie auf Ordner- und Eintragsebene vergeben werden. Dazu gehören Lesen, Bearbeiten, Hinzufügen, Löschen, Exportieren, Drucken, Auto-Fill, Teilen und Versiegeln.

Serverweite Sicherheitsrichtlinien

Passwortregeln, Standardberechtigungen, erlaubte Eintragstypen, Exportbeschränkungen, Speicherorte und Client-Verhalten können zentral vorgegeben werden.

Genehmigungspflichtige Secrets

Kritische Zugangsdaten können mit Freigabe-Workflows geschützt werden, etwa durch mehrere Supervisoren, Ablaufzeiten und Begrenzungen für parallele Nutzung.

Sichere Ablage – mit Unterstützung für Art. 32 DSGVO.

Ende-zu-Ende geschützt: AES-256 für Daten, Transport über TLS 1.3 mit Perfect Forward Secrecy und Zertifikaten. Serverseitige Benutzerpasswörter werden mit Argon2id gehasht. Rollen, Protokollierung und Verschlüsselung unterstützen technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO.

Angebot anfordern

Für stabilen Betrieb vorbereitet

Backup, Mirroring, Protokollierung und Wiederherstellung sind für produktive Unternehmensumgebungen entscheidend.

Mirror-Server und Failover

Ein Mirror-Server kann den Principal Server spiegeln und bei Ausfall übernehmen. Das unterstützt Hochverfügbarkeit ohne externe SaaS-Abhängigkeit.

Automatisierte Backups

Backups können beim Start und in konfigurierbaren Intervallen erstellt werden. Aufbewahrung nach Anzahl oder Alter unterstützt Wiederherstellungs- und Compliance-Konzepte.

Zentrale Protokolle

Anmeldungen, Zugriffe, Änderungen, Admin-Aktionen und Freigabeereignisse werden nachvollziehbar protokolliert.

Planbarer Betrieb

Systemvoraussetzungen, Netzwerkports und Ressourcenbedarf lassen sich vor dem Rollout sauber planen.

Wiederherstellbare Schlüssel

Konfigurations- und Audit-Schlüssel liegen in wiederherstellbaren Key Vaults statt fest an die Maschine gebunden. Mit Recovery Keys bleibt die verschlüsselte Konfiguration auch bei Serverumzug oder Hardwarewechsel nutzbar.

Überwachung und Eskalation

Automatische Eskalationen warnen bei kritisch niedrigem Speicherplatz, wiederholten Backup-Fehlern, blockierter Synchronisierung oder bevorstehendem Lizenzablauf.

API, Audit und SIEM-Anbindung

Secrets sollen nicht in Skripten, Prompts oder lokalen Konfigurationsdateien landen. Password Depot macht Zugriffe steuerbar und manipulationssicher auditierbar.

Screenshot des Password Depot Server Managers: Serverprotokoll mit Ereignissen, Benutzern, Zeitstempeln und Filteroptionen für Audits.
Server Manager: Serverprotokoll – filterbar und exportierbar für Audits

REST-API v2.0

Die REST-API ermöglicht die Integration in CI/CD, interne Tools, geplante Jobs und Automatisierung. Zugriffe bleiben zentral berechtigt und protokolliert.

OAuth2, Service-Accounts und SSO

API-Zugriffe können über Bearer Tokens, Service-Accounts oder Windows-SSO abgesichert werden.

Manipulationssicherer Audit-Trail

Alle sicherheitsrelevanten Aktionen – Anmeldungen, Datenbank-, Ordner- und Eintragszugriffe, Freigaben sowie Admin- und Konfigurationsänderungen – werden kryptografisch verkettet und signiert protokolliert. Die Integrität ist auf Abruf, nach Zeitplan und unabhängig per mitgeliefertem Prüf-Tool kontrollierbar.

Getrennte Audit-Rollen

Mit den Rollen Audit Reader, Security Officer und Backup Operator lassen sich Audit- und Sicherungsaufgaben delegieren, ohne Zugriff auf Datenbankinhalte zu gewähren.

Syslog-/SIEM-Export

Audit-Trail und Serverprotokoll lassen sich in Echtzeit an Syslog- und SIEM-Systeme (Splunk, Microsoft Sentinel, Elastic) übergeben – wahlweise über UDP, TCP oder verschlüsselt über TLS.

Ereignisbasierte Benachrichtigungen

Administratoren können sich über sicherheitsrelevante Ereignisse informieren lassen, etwa fehlgeschlagene Logins, Strukturänderungen, Freigaben oder verdächtige Massenaktionen.

Server Manager und Client klar getrennt

Komplexe Sicherheit, verständlich administriert

Der Server Manager trennt Administration und tägliche Nutzung klar. Administratoren steuern Richtlinien, Rechte und Protokolle zentral, während Anwender mit vertrauten Clients arbeiten.

Zur Funktionsübersicht

Wann Sie den Enterprise Server benötigen

Die richtige Lösung für Ihre Sicherheitsanforderungen

Sichere Verwaltung

Ersetzen Sie unsichere Verwaltungsmethoden durch zentrale, gesicherte Datenbanken mit kontrolliertem Zugriff und vollständiger Protokollierung.

Verfügbarkeit überall

Berechtigte Nutzer greifen vom Desktop aus oder mobil zu. Starke Kennwörter, MFA und Richtlinien sorgen für ein hohes Sicherheitsniveau.

DSGVO-Unterstützung

On-Premises/Private Cloud – Ihre Daten bleiben in Ihrer Infrastruktur. Starke Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffe und Audit-Logs unterstützen die Anforderungen aus Art. 32 DSGVO.

ISO/IEC 27001

Rollen, Protokollierung und Verschlüsselung unterstützen relevante Annex-A-Kontrollen (z. B. Zugriff, Kryptografie, Betrieb) im Rahmen Ihres ISMS.

Transparenzhinweis: DSGVO- und ISO/IEC-27001-Konformität ergibt sich aus Ihrer Gesamtorganisation und der konkreten Konfiguration. Software kann die Umsetzung unterstützen; eine ISO/IEC-27001-Zertifizierung bezieht sich jedoch stets auf Ihr ISMS, nicht auf ein einzelnes Produkt.

Technische Referenz

64-Bit-Windows-Server.

Mindestens 2 CPU-Kerne, 4 CPU-Kerne für größere Umgebungen oder kryptografisch intensive Nutzung. Der RAM-Bedarf hängt von Anzahl und Größe der Einträge ab.

Serverkommunikation standardmäßig über Port 25019/TCP und UDP. Weitere Ports können für LDAP/LDAPS, HTTPS, SMTP, DNS, Entra ID, OIDC oder Updates erforderlich sein.

Windows, macOS, Linux, iOS, Android und Web-Client.

Die Verwaltung erfolgt über den Password Depot Server Manager, eine separate Administrationsanwendung für Benutzer, Gruppen, Datenbanken, Richtlinien, Zertifikate, Logs, Backups und Mirroring.

TLS-Zertifikate können über den integrierten Zertifikatsassistenten verwaltet werden. Unterstützt werden gängige Zertifikatsformate für den Serverbetrieb.
TeleTrusT Made in Germany

Sicherheitssoftware „Made in Germany“ – unterstützt Ihre Umsetzung von DSGVO-Anforderungen: Password Depot wird seit über 20 Jahren in der Wissenschaftsstadt Darmstadt entwickelt.

Haben Sie noch Fragen?

Schreiben Sie an sales@password-depot.de oder rufen Sie uns unter +49 6151 136500 an. Gerne zeigen wir Ihnen den Server in einem kurzen, kostenfreien Webinar.

Webinar buchen