Benutzer, die per Active-Directory-Synchronisation auf dem Enterprise Server angelegt wurden, können sich auch vom Linux-Client aus mit ihren Domänen-Anmeldedaten anmelden. Dazu dient die Authentifizierungsmethode Windows Domain Credentials: Sie geben Ihren Domänen-Benutzernamen und Ihr Windows-Kennwort ein; die Prüfung erfolgt gegen das Active Directory. Die Integrierte Windows-Authentifizierung (SSO) verwendet dagegen die Zugangsdaten einer laufenden Windows-Sitzung – unter Linux nutzen Sie stattdessen Windows Domain Credentials.
Voraussetzungen
Linux-Client ab Version 19.0.2 – ältere Client-Versionen bieten diese Anmeldemethode noch nicht an.
Benutzer im Active Directory und am Server angelegt: Sie müssen Mitglied der AD-Domäne sein und vom Server-Administrator über die Active-Directory-Synchronisation im Server-Manager als Benutzer hinzugefügt worden sein.
Serverseitige Freigaben: Der Administrator muss unter Verwalten → Servereinstellungen die Authentifizierung Anmeldeinformationen für die Windows-Domäne (FQUN oder UPN und Kennwort) zulassen und unter Verbindungen → Unterstützte Clients die Linux-Edition aktivieren – andernfalls ist keine Verbindung möglich.
So melden Sie sich an
Öffnen Sie im Linux-Client die Anmeldung am Enterprise Server.
Geben Sie Server-Adresse und Port ein (Standardport in Version 19: 25019).
Wählen Sie als Authentifizierungsmodus Windows Domain Credentials.
Geben Sie Ihren Domänen-Benutzernamen im Format
DOMÄNE\Benutzernameoder als UPN (benutzername@domäne.tld) sowie Ihr Windows-Kennwort ein und starten Sie die Anmeldung.
Login-Format voreinstellen
Damit nicht bei jeder Anmeldung Domäne bzw. UPN-Suffix eingetippt werden müssen, lässt sich das Anmeldeformat in den Optionen des Clients auf der Registerkarte Netzwerk voreinstellen: Standard-Domainname, Standard-UPN-Suffix sowie Format des Benutzeranmeldenamens (Einfach, <DOMAIN>\<sAMAccountName> oder UPN). Im Windows-Client finden Sie diese Einstellungen unter Bearbeiten → Optionen → Netzwerk; der Linux-Client bietet entsprechende Einstellungen in seinen Programmoptionen.
Ältere Server
Der Linux-Client kann sich grundsätzlich auch mit Servern älterer Hauptversionen verbinden – wählen Sie dazu im Anmeldefenster die Hauptversion Ihres Servers aus. Die AD-Anmeldung über Windows Domain Credentials steht bei älteren Servern wie Version 18 jedoch nicht zur Verfügung. Verwenden Sie dort für Linux-Benutzer die Standard-Authentifizierung mit einem lokal am Server angelegten Benutzer – oder aktualisieren Sie den Enterprise Server auf die aktuelle Version.
Hinweis: Schlägt die Anmeldung fehl, prüfen Sie zuerst die drei Voraussetzungen oben (Client-Version, AD-Synchronisation, serverseitige Freigaben) sowie Schreibweise und Format des Benutzernamens.
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