Mit der iOS-App von Password Depot können Sie Datenbanken direkt in einem Cloud-Dienst öffnen und speichern und so auf iPhone, iPad und PC immer denselben Stand nutzen. Dieser Artikel fasst zusammen, welche Dienste sich bewährt haben, welche Einschränkungen aktuell für Google Drive gelten und wie Sie eigene Speicher per WebDAV anbinden – etwa MagentaCLOUD.
Empfohlene Dienste und richtige Ordner
Die Verbindung stellen Sie über DB-Manager öffnen her: Dienst auswählen und anmelden; zum Abmelden tippen Sie oben rechts auf das Menü und dann auf Trennen.
Für die geräteübergreifende Nutzung werden OneDrive, Dropbox, Box und HiDrive unterstützt. Von Google Drive raten wir für die iOS-App derzeit ab (siehe unten).
Password Depot verwendet je Dienst einen festen Standardordner, zum Beispiel Dropbox
\Apps\Password Depot\, Google Drive/Box/HiDrive\Password Depot\, OneDrive\Dokumente\Password Depot. Legen Sie diese Ordner nicht manuell an und ändern Sie sie nicht – die App sieht in der Cloud nur ihren eigenen Berechtigungsbereich. Lassen Sie den Ordner von Password Depot erzeugen (z. B. beim Anlegen einer neuen Test-Datenbank). Die häufigste Ursache für „Datenbank nicht sichtbar" ist eine Datei im falschen Ordner.Schlägt die Anmeldung am Cloud-Dienst mit einer älteren App-Version fehl, aktualisieren Sie zuerst die App: Die Anbieter blockieren veraltete Anmeldeverfahren.
Google Drive: Datenbank plötzlich nicht mehr sichtbar
Google stellt die frühere, weitreichende Berechtigung „Drive“ neuen Apps nicht mehr zur Verfügung. Password Depot nutzt daher die eingeschränkte Berechtigung „drive.file“: Die App sieht und bearbeitet nur noch Dateien, die sie selbst erstellt oder gespeichert hat. Manuell hochgeladene Datenbanken – etwa über die Google-Drive-Weboberfläche oder von einem anderen Gerät – bleiben für die App unsichtbar. Diese Vorgabe von Google lässt sich nicht umgehen und betrifft die Google-Drive-Anbindung von Password Depot insgesamt.
So stellen Sie den Zugriff auf eine „verschwundene“ Datenbank wieder her:
Laden Sie die Datenbank über die Google-Drive-Weboberfläche auf Ihr Gerät herunter.
Importieren Sie die heruntergeladene Datei in die Password Depot-App.
Speichern Sie die Datenbank über Speichern unter erneut in Google Drive. Dabei entsteht eine neue Datei, auf die die App dauerhaft zugreifen kann.
Prüfen Sie außerdem in der Weboberfläche, ob mehrere Ordner „Password Depot“ existieren – auch das verursacht Sichtbarkeits-Konflikte; führen Sie die Inhalte im Standardordner zusammen. Wer die Einschränkungen dauerhaft vermeiden möchte, wechselt zu einem anderen unterstützten Dienst.
WebDAV einrichten (MagentaCLOUD, Nextcloud, eigener Server)
Über WebDAV binden Sie Speicher an, die nicht direkt integriert sind; nötig sind die WebDAV-Adresse (URL) Ihres Anbieters, Benutzername, Kennwort und ggf. der Pfad zum Datenbank-Ordner.
Kommt es zu Zeitüberschreitungen oder Verbindungsabbrüchen, erhöhen Sie den Timeout-Wert der WebDAV-Verbindung.
MagentaCLOUD: Melden Sie sich nicht mit Ihrem Telekom-Kennwort an. Erzeugen Sie in den MagentaCLOUD-Einstellungen ein Sitzungspasswort und hinterlegen Sie dieses in Password Depot.
Hinweis: Datenbanken, die der Windows-Client ab Version 19 mit der neuen Verschlüsselung (Argon2id/AES-GCM) speichert, können die mobilen Apps derzeit noch nicht öffnen. Wählen Sie für gemeinsam über die Cloud genutzte Datenbanken vorerst PBKDF2/AES-CBC.
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