Im Windows-Client können Sie Datenbanken direkt an verschiedenen Speicherorten ablegen: lokal, auf Cloud-Diensten (Dropbox, Google Drive, OneDrive, Box, HiDrive) sowie auf Internetservern über FTP, WebDAV und HTTP. Der macOS-Client bietet derzeit nicht denselben Umfang. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand zusammen.
WebDAV
Der macOS-Client unterstützt WebDAV derzeit nicht. Die Unterstützung ist geplant; einen Termin dafür gibt es noch nicht. Eine Datenbank, die auf einem WebDAV-Server liegt (etwa bei einem selbst gehosteten Dienst oder einem Anbieter, der nur WebDAV anbietet), können Sie am Mac daher nicht direkt öffnen.
Weitere Cloud-Dienste
Welche Cloud-Anbindungen Ihre installierte macOS-Version direkt anbietet, sehen Sie im Client bei der Auswahl des Speicherorts (Öffnen bzw. Hinzufügen einer Datenbank). Der Funktionsumfang des macOS-Clients wächst mit den Updates – verwenden Sie daher möglichst die aktuelle Version.
Übergangslösung: lokal synchronisierter Ordner
Ist Ihr Cloud-Dienst am Mac nicht direkt angebunden, können Sie die Datenbank als lokale Datei in einem Ordner ablegen, den die Mac-App Ihres Cloud-Anbieters (Desktop-Sync-Client) automatisch synchronisiert. Password Depot arbeitet dann mit der lokalen Datei; die Übertragung in die Cloud übernimmt der Sync-Client des Anbieters. Beachten Sie dabei unbedingt:
Schließen Sie die Datenbank in Password Depot, bevor Sie das Gerät wechseln, damit der Sync-Client die Datei vollständig hochladen kann.
Öffnen und bearbeiten Sie die Datenbank nicht auf mehreren Geräten gleichzeitig – sonst können Konfliktkopien entstehen und Änderungen verloren gehen.
Behalten Sie zusätzlich eine eigene Sicherung der Datenbankdatei (siehe „Verwandte Themen“: Speicherorte und Backups).
Dieses Vorgehen ist als Übergangslösung gedacht, nicht als Ersatz für eine direkte Cloud- oder WebDAV-Anbindung.
Nutzung im Team
Für die gemeinsame Nutzung von Datenbanken in Teams und Unternehmen ist der Password Depot Enterprise Server der vorgesehene Weg – mit ihm verbindet sich auch der macOS-Client direkt. Zusätzlich steht dort der Web-Client zur Verfügung, der browserbasiert und unabhängig vom Betriebssystem funktioniert.
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