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Enterprise Server

Wie kann ich in Password Depot das Risiko von Bußgeldern der Aufsichtsbehörden durch die Nutzung von US-Cloud-Diensten ausschließen?

Immer mehr Daten landen auf den Servern von US-Unternehmen. Die drei US-amerikanischen Tech-Giganten Amazon, Microsoft und Google kommen inzwischen bereits auf einen Marktanteil von rund 60 Prozent. Da die Konzerne auch leistungsstarke Home-Office Lösungen anbieten, hat sich seit Ausbruch der Pandemie der Datentransfer über US-amerikanische Produkte noch verstärkt.

Die Cloud-Angebote der US-Giganten verstoßen gegen die Anforderungen des deutschen und europäischen Datenschutzes. Auch wenn die Daten selbst auf europäischen Servern gespeichert und verarbeitet werden, hilft dies wenig, da die US-amerikanischen Dienstleister dem „Cloud-Act“ unterliegen und somit auf Anforderung die gespeicherten Daten an US-Behörden und Geheimdienste ausliefern müssen.

Laut einem Handelsblatt-Bericht haben deutsche Aufsichtsbehörden in Hamburg und Baden-Württemberg entsprechende Verfahren bereits eingeleitet. Es drohen Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro gegen deutsche Unternehmen, welche die US-Cloud-Dienste trotz mangelnden Datenschutzes verwenden.

Password Depot Enterprise Server

Mit dem Password Depot Enterprise Server sind Unternehmen auf der sicheren Seite, da sie die Daten auf eigenen Servern speichern können. Der Datenaustausch zwischen den Clients und dem Enterprise Server wird zudem durch AES 256-Bit bestmöglich verschlüsselt. Ihre Daten werden mit Password Depot Enterprise Server auf höchstem Niveau verschlüsselt und geschützt, wodurch Sie unter anderem auch sicherstellen können, dass sie den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen.

Unsere Empfehlung: Unternehmen sollten sicherheitshalber auf US-amerikanische Cloud-Dienste verzichten, bis die EU-Kommission ein Nachfolgeabkommen zum Privacy Shield mit der neuen US-Regierung aushandelt, um die dringend benötigte Rechtssicherheit wiederherzustellen und das Risiko hoher Bußgelder zu vermeiden, wie sie in der DGSVO aus dem Jahre 2018 definiert sind.

Password Depot Client

Auch mit dem Password Depot Client können Sie dieses Risiko ausschließen, da Sie nicht an einen bestimmten Cloud-Service gebunden sind. Sie haben in unserem Datenbank-Manager die freie Wahl, wo Ihre Daten gesichert werden sollen, etwa auf lokalen Servern oder in bestimmten Cloud-Diensten.

In Password Depot können Sie auch auf Datenbanken zugreifen, die auf Webservern liegen und FTP, HTTP, SFTP (über SSH2), HTTPS, FTPS (implizites SSL), FTPES (explizites SSL), WebDAV oder WebDAV (SSL) unterstützen.
Öffnen Sie dazu den Client, wechseln Sie zu Start und klicken Sie auf Speicherort hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf Internetserver (FTP/WebDAV/HTTP), um einen neuen Internet-Server hinzuzufügen:

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Dabei können Sie entweder einen der vordefinierten Dienste auswählen oder die Daten Ihres eigenen Servers eingeben:

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Seit der Veröffentlichung von Password Depot Version 14 wird die Unterstützung obiger Cloud-Server über das WebDAV-Protokoll angeboten. Nachdem Sie einen der Dienste ausgewählt haben, müssen Sie im nächsten Fenster die nötigen Angaben für die Serververbindung vornehmen, die dann in Password Depot gespeichert werden. Wenn Sie das nächste Mal mit dem Programm arbeiten, können Sie sich ganz einfach mit dem gewählten Server verbinden und die Datenbank öffnen. Änderungen werden dabei immer in Echtzeit synchronisiert und hochgeladen, sodass die gespeicherte Datenbank stets aktuell ist.

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