Wer mit Windows-PC, macOS, Linux, Android- oder iOS-Gerät arbeitet, möchte überall dieselbe Datenbank öffnen können. Password Depot löst das, ohne Ihre Kennwörter auf Herstellerservern abzulegen: Sie bestimmen den Speicherort. Die Datenbank liegt dabei ausschließlich AES-256-verschlüsselt im gewählten Speicher und wird immer nur lokal auf Ihrem Gerät entschlüsselt. Die Clients für macOS, Linux, Android und iOS sind kostenlos; nur der Windows-Client benötigt eine Lizenz.
Hinweis: Dieser Artikel beschreibt die Nutzung durch eine einzelne Person. Für Teams – auch kleine – ist der Enterprise Server der richtige Weg; in der Vollversion ist er für bis zu 3 Benutzer bereits enthalten.
Weg 1: Datenbank in einem Cloud-Dienst speichern (empfohlen)
Klicken Sie im Start-Bereich auf Speicherort hinzufügen und wählen Sie Ihren Dienst: Microsoft OneDrive/OneDrive for Business (empfohlen), Dropbox, Box oder HiDrive. Erlauben Sie Password Depot im Browserfenster den Zugriff (Zulassen).
Erstellen Sie über Neue Datenbank eine Datenbank direkt im Cloud-Dienst – oder laden Sie eine vorhandene Datenbank hoch. Entscheidend ist der Ordner: Password Depot hat als App nur auf seinen eigenen Berechtigungsordner Zugriff und zeigt ausschließlich Datenbanken aus diesem Pfad an:
OneDrive:
\Files\Documents\Password Depot(in der OneDrive-Weboberfläche der Ordner Dokumente → Password Depot)Dropbox:
\Apps\Password Depot\Box und HiDrive:
\Password Depot\
Liegt Ihre Datenbank außerhalb dieses Ordners, erscheint sie in Password Depot nicht – die häufigste Ursache, wenn eine Datenbank „verschwunden" scheint. Legen Sie den Pfad nicht manuell an: Erstellen Sie zunächst über Password Depot eine leere Testdatenbank im Dienst, damit das Programm den Ordner selbst erzeugt. Laden Sie vorhandene Datenbanken anschließend per Browser oder Explorer genau dorthin hoch und klicken Sie in Password Depot auf Aktualisieren.
Richten Sie den Dienst auf jedem weiteren Gerät mit demselben Konto ein. In den Mobil-Apps wählen Sie dazu im DB-Manager den Cloud-Dienst aus und verbinden sich (z. B. Verbinden mit Dropbox); die Schritt-für-Schritt-Einrichtung beschreiben die Android-/iOS-Artikel.
Google Drive wird seit einer Google-Richtlinienänderung, durch die bestimmte Berechtigungen entfallen sind, prinzipiell nicht empfohlen (Pfad dort: \Password Depot\).
Weg 2: WebDAV oder eigener Server
Nutzen Sie Nextcloud, MagentaCLOUD oder einen anderen eigenen Speicher, wählen Sie Start → Speicherort hinzufügen → Internetserver (FTP / WebDAV / HTTP). Neben WebDAV (auch mit SSL/TLS) stehen FTP, SFTP, FTPS, FTPES, HTTP und HTTPS zur Verfügung.
Weg 3: Enterprise Server
Im Team greifen alle Benutzer über den Enterprise Server zentral auf gemeinsame Datenbanken zu – mit Rechteverwaltung und Server-Backups (siehe Enterprise-Server-Artikel).
Hinweis: Änderungen speichert Password Depot direkt in den Cloud-Speicher, sodass jedes Gerät beim nächsten Öffnen den aktuellen Stand lädt. Halten Sie alle Geräte aktuell: Datenbanken mit AES-GCM-Verschlüsselung lassen sich mit Password Depot 19.1.0 und früheren Versionen nicht öffnen.
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